Wetterstation GernBrand-Laaben im Wienerwald, 564 m
Wetterstation Gern / Tagebuch

Wettertagebuch

Schnee, Stürme, Hitze und Hochwasser, notiert seit 2013.

Rekord Temperaturen im Juli

Eine Hitzewelle jagt die andere, mit Rekordtemperaturen 31.7.26 – 36,9 °C und am 4.8.26 – 38,6 °C.

Der Juli 2026 brachte in Niederösterreich extreme Hitze mit Temperaturen über 30 Grad und eine erhebliche Unwetterneigung. Die zweite Julihälfte war stark von den „Hundstagen“ geprägt, was amtliche Wetterwarnungen der Stufe Orange wegen extrem hoher Belastungen im gesamten Bundesland nötig machte.

Meteorologische Eckdaten im Juli 2026:

Extreme Hitze: In weiten Teilen Niederösterreichs wurden regelmäßig die Kriterien für „heiße Tage“ (über 30 °C) überschritten. Regionen im Waldviertel wie Zwettl verzeichneten Spitzenwerte von über 32 °C.

Tropennächte: Insbesondere gegen Monatsende kühlte es in Ballungsräumen und im Flachland nachts oft nicht mehr unter 20 °C ab.

Trockenheit: Trotz schwerer lokaler Schauer lag die generelle Niederschlagsmenge in vielen Teilen Österreichs deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt.

Rekord Temperaturen im Juni

Heuer kam die erste große Hitzewelle schon im Juni, und brachte auch gleich die Rekord-Temperatur von 35,4 °C mit.

Die Rekordtemperatur in der vergangenen Woche wurde in Bad Deutsch-Altenburg gemessen. Während einer historischen Hitzewelle in der zweiten Junihälfte kletterte das Thermometer an der dortigen Messstelle der GeoSphere Austria am Montag, dem 29. Juni 2026, auf extreme 40,1 Grad Celsius.

Letzter Wintereinbruch mit Schneefällen

Winter 25/26

Nachtrag zum 24.12.25: Die besondere Wetterlage ließ es zu, dass wir jetzt schon seit vielen Wochen winterliche Temperaturen haben und seit dem 24.12.25 eine Schneedecke. Die tiefsten Temperaturen wurden im Waldviertel gemessen, mit -28 °C.

24. Dezember: Schneefall, weiße Weihnachten!!

Das große Weihnachtswunder für den Osten Österreichs: Seit Tagen und Wochen wurden uns grüne Weihnachten vorausgesagt.
Doch 2–3 Tage vorher war die Chance auf Schnee dann doch recht groß.

Erster Schneefall Winter 25/26

Der Schneefall der nächsten Tage reichte aus, damit die letzten Tage im November weiß blieben.

Erster Schneefall Winter 24/25

Sommer 2024

Der Sommer „24“ dauerte gefühlt sehr lange, mit sehr vielen und langen Hitzeperioden – und endete abrupt am 12. September mit einem besonderen Wetterereignis.
Kalte Luft aus dem Norden und viel feuchte Luft aus dem Süden brachten enorme Regenmengen in Ost-Österreich. An diesem Wochenende regnete es von Donnerstag Früh bis Montag über 400 Liter/m².
Einige Bezirke in Niederösterreich wurden zum Katastrophengebiet erklärt.

Weihnachts-Wetter 2023

Das 1. Adventwochenende verlief sehr winterlich mit starken Schneefällen. Die Schneedecke blieb bis zum 2. Adventwochenende.
Danach ging es für die nächsten 14 Tage ziemlich mild weiter, bis zu 14 °C am 19.12.23.
Das Weihnachtswochenende war sehr stürmisch: Das Sturmtief „Zoltan“ bescherte uns in Europa Schneefälle, Starkregen, Überschwemmungen und Sturmschäden.
Bei uns am Stollberg: 22. und 23.12. starke Schneefälle, dann wieder Regen; am 24.–26.12. grüne Wiesen und Sturmböen zwischen 60 und 80 km/h.
Silvester zwischen 0 °C und 7 °C, windig. Letzter Schneefall am 6. und 7.1.24.

Erster Schneefall Winter 23/24

Herbst 2023

Die sommerlichen Temperaturen gehen bis Mitte Oktober: am 03.10.23 noch 28,6 °C. Der September war der wärmste seit Aufzeichnungsbeginn.
Man sieht jetzt ganz deutlich an der Jahresmitteltemperatur, dass die Kurve steil nach oben geht.

10 Jahre Wetterstation Gern!!

Herzlichen Dank an alle, die meine Homepage regelmäßig besuchen und sich für meine Wetterdaten interessieren.
DANKE!

Überdurchschnittlich viel Regen!! Letzter Schneefall

An den Tagen 13.4. bis 15.4. regnete und schneite es 105,4 Liter, gesamt waren es dann in diesem Monat rund 188 Liter.
Ungewöhnlich für diesen Monat – aber nach einem sehr trockenen März ein wahrer Segen.

Prosit Neujahr 2023!! Bei frühlingshaften 19,3 °C in der Silvesternacht

Ich wünsche Euch friedliche und schöne Weihnachten

Bei stürmischen und milden 10 °C.
Ein bisschen Schnee gab es ja schon: Zwischen dem 2. und 4. Advent war es immer wieder winterlich.

Herbst 2022

Der Herbst verlief sehr mild und trocken. Der Oktober wurde sogar zum wärmsten seit Aufzeichnungsbeginn, mit bis zu 26 °C in Österreich.
Das milde Wetter blieb bis weit in den November – bis am 18.11. der große Einbruch kam, mit einer Kaltfront aus Nordost, die uns den ersten Schnee brachte.

Erster Schneefall

Rückblick auf den Sommer 2022

Der Sommer 2022 war wieder ein Sommer der Extreme: Dürresommer 2022, in vielen Teilen Europas, etwa in Italien und Spanien.
Rekord-Tiefstände in Flüssen, ausgetrocknete Felder, verdorrte Wiesen und Waldbrände. Während viele Regionen Europas an der Trockenheit litten, gab es starke regionale Unterschiede – an den Alpen fielen mehr als 500 Liter/m².
Auch wir wurden von der Dürre ganz gut verschont. Allerdings: „Die Dürre ist aber nicht erst ein Problem dieses Sommers, wir haben schon seit einigen Jahren zu trockene Böden.“
Juni 2022: 146 Liter/m²
Juli 2022: 140 Liter/m²
August 2022: 99 Liter/m²
September 2022: 72 Liter/m²

Rückblick auf die letzten 3 Monate

Das Jahr begann ungewöhnlich stürmisch: Im Jänner gab es den stärksten Sturm seit Aufzeichnungsbeginn mit 101,52 km/h.
Bis Mitte März ging es so weiter, immer wieder Spitzen bis 74 km/h.
Ungewöhnlich war auch das trockene Wetter – im März gab es so gut wie keinen Niederschlag. Am 12. März lag die Luftfeuchtigkeit bei 19 %.

Weihnachten 2021

Das erste und zweite Adventwochenende waren weiß – zwei sehr schneereiche Wochen, eher ungewöhnlich. Aber dann der Klassiker!!
23.12.21 in der Früh: -8,2 °C
24.12.21: +9,9 °C
25.12.21: abends wieder Schnee, von +7,6 °C auf -4,9 °C
Das Wetter vor und nach Silvester sehr mild und windig, rund 12 °C.
Ab 6.1.22 wieder winterlich.

Erster Schneefall Winter 2021

Feuchte Luft aus dem Süden und kalte Luft aus dem Norden brachten uns den ersten Schnee in diesem Winter. Temperatur: -1,7 °C.

Sommer 2021

Juni und Juli waren sehr heiß und trocken. Mitte bis Ende Juli war es ebenfalls sehr warm, aber es regnete auch – an fünf Tagen kamen fast 200 Liter zusammen.
Der August war sehr unbeständig und auch sehr nass, mit 183 Liter: so gut wie kein Badewetter mehr.

Frühlingsbeginn 2021

Déjà-vu: Am 23.3.2020 war der kälteste Tag des Jahres 2020 mit -6,3 °C.
Die letzten Tage, 19.3. bis 21.3.2021, sind die schneereichsten dieses Winters – rund 20 cm hat es geschneit, bei einer Temperatur von -6,1 °C.
Bisheriger Verlauf des Winters: sehr wenig Schnee, kältester Tag der 12. Februar mit -10,8 °C; Ende Februar sehr mild, am 23. Februar 18,7 °C.
Anfang März ebenfalls sehr mild, am 3. März 14,6 °C; seit dem 14. März sehr gedämpfte Temperaturen und immer wieder Schneefall.
Jetzt zu Frühlingsbeginn schneit es schon fast 3 Tage lang durch.

Bilanz 2020

Seit Beginn meiner Aufzeichnungen war dies das regenreichste Jahr, mit 1206 Liter/m². Sonst gab es keine nennenswerten Ereignisse:
keine langanhaltenden Hitzeperioden, keine Unwetter.

Dezember 2020

Der Dezember war sehr trüb, kaum Niederschläge, ein- bis zweimal gab es Schneefälle. Keine weißen Weihnachten!! Am 25. gab es leichten Schneefall, der Schnee blieb 2–3 Tage liegen. Sonst waren die Weihnachtsferien grün.

Erster Schneefall

Eine kalte Nacht (1,2 °C) brachte uns Schnee.
Liegen blieb er aber nur in höheren Lagen (Gföhl).

Sommer 2020 Zwischenbericht

Selten, dass es im August noch so schöne grüne Wiesen gibt. Schuld daran ist das wechselhafte Wetter, das uns der Sommer heuer beschert.
Regen Mai: 150 Liter
Regen Juni: 231 Liter
Regen Juli: 165 Liter
gesamt die letzten 3 Monate 546 Liter
Nachtrag:
Regen August: 150 Liter
Regen September: 194,7 Liter

Letzter Schneefall

Mit 1,4 °C der kälteste Tag des Monats. Kalte Luft aus dem Norden bringt pünktlich zu den „Eisheiligen“ eisige Kälte und auch bei uns die letzten Schneefälle.

Kältester Tag des Jahres 2020: -6,3 °C

Durch die milden Tage zuvor (bis zu 18 °C) sind viele Obstbäume erfroren.

Sehr mild, sehr stürmisch und trocken

1.12.2019 – 1.3.2020: Der heurige Winter war wiedermal sehr mild, sehr stürmisch und trocken. „Grüne Weihnachten“ – den ersten großen Schnee gab es erst am 19.01.2020 und den darauffolgenden Tagen.
Die Schneedecke hielt ca. 2 Wochen. Sonst gab es keine nennenswerten Niederschläge.

Erster Schneefall

Kalte Luft aus dem Norden und feuchte Luft aus dem Süden sorgten in Kärnten für ein Schneechaos und bis zu einem Meter Schnee.
In höheren Lagen Niederösterreichs reichte es nur für einige Zentimeter.

Altweibersommer!!

24. Oktober 2019, maximale Temperatur 25,2 °C.
Warme Luft aus Südost brachte uns für Ende Oktober sommerliche Temperaturen in Niederösterreich von bis zu 27 °C.

Kälteeinbruch!!

Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See …
Am 5. Mai einen Schneemann bauen – das hatten wir die letzten 10 Jahre auch nicht. Ein Kälteeinbruch aus dem Norden bescherte uns 0,2 °C und 10–15 cm Schnee.

Sibirien zu Besuch in Österreich!!

Die ersten 2 Wochen im neuen Jahr waren gekennzeichnet von starken Schneefällen, Sturm und Schneeverwehungen.
Es schneite fast 2 Wochen durchgehend, der geschaufelte Schnee türmte sich 2–3 Meter hoch. Teile von Tirol, Salzburg und auch Niederösterreich, etwa das Hochkar, wurden zum Katastrophengebiet erklärt – Lawinenwarnstufe 5.

Weiße Weihnachten!!

Frau Holle bescherte uns ganz überraschend weiße Weihnachten.
Dichte Schneefälle am Morgen des 24.12. und in der Nacht zum 25.12. sorgten für reichlich Schnee zu den Feiertagen.

Dezember 2018

Der Dezember brachte bis jetzt eigentlich ganz schön viel Schnee, besonders die 2. Dezemberwoche. Es schneite am 11., 12., 14. und 15. so viel, dass er bis jetzt liegen geblieben ist.
Aber pünktlich vor Weihnachten geht es los: Heute setzen +8,3 °C und Windspitzen bis 77 km/h dem noch übrig gebliebenen Schnee ordentlich zu.
Vorschau auf den 24.12.18: stürmisch, zeitweise Regen und bis zu 13 °C.

Erster Schneefall

Ein Russlandtief bescherte uns am 18. und 19.11.18 eisige Kälte und den ersten Schneefall.

Sommer 2018

Die sommerlichen Temperaturen gingen heuer von Mitte April bis fast Ende September.
Der Sommer 2018 ist der viertwärmste Sommer seit es Wetteraufzeichnungen gibt, knapp geschlagen nur vom Sommer 2017, 2015 und 2003. Dazu verlief er oft trocken und recht gewitterarm, vor allem der Juli.
Die meisten Hitzetage, nämlich 48, registrierte Hohenau an der March im nördlichen Weinviertel, gefolgt vom burgenländischen Andau mit 44 Tagen. Auch bei der Anzahl der Sommertage sind diese beiden Orte top, insgesamt gab es in diesem Sommer an 78 von möglichen 92 Tagen Höchstwerte über 25 Grad. Bei den Tropennächten hat die Bundeshauptstadt die Nase vorn, insgesamt gab es unglaubliche 42 Tropennächte in der Wiener Innenstadt. Dazu gab es reichlich Sonnenschein, österreichweit konnte man die Sonne rund 25 Prozent länger genießen als in einem durchschnittlichen Sommer.
Besonders betroffen von der Trockenheit waren die Regionen von Vorarlberg bis Oberösterreich und dem Waldviertel, hier fielen teilweise nur 30 Prozent des üblichen Sommerregens. Eine Spur zu nass war der Sommer nur am Alpenostrand sowie im Südosten.
In allen drei Sommermonaten gab es auch kurze Kaltphasen. So gab es am 23. Juni in Obergurgl noch Frost, Anfang Juli trat im Waldviertel und Wienerwald immerhin Bodenfrost auf und am vergangenen Wochenende fiel Schnee bis auf knapp unter 1000 m. Dazu wurden in der Nacht auf Montag mit -1,6 Grad in Flattnitz die Tiefstwerte des diesjährigen Sommers erreicht.
Hier noch zusammengefasst ein paar Zahlen zum Sommer 2018:
Höchstwert: 38,0 Grad in Haag (NÖ) am 09. August
Tiefstwerte: -1,6 Grad in Flattnitz (K) am 27. August
Sonnenstunden: 895 h in Rohrspitz (V)
trockenster Ort: Retz mit 98 l/m²
nassester Ort: Sulzberg mit 533 l/m²
stärkste Windböe: 112 km/h in Graz am 12. Juni

April 2018

Platz 2 in der Reihe der wärmsten April-Monate.
Seit Messbeginn im Jahr 1767 war nur der April im Jahr 1800 wärmer.

1. März 2018

Meteorologischer Frühlingsbeginn.
Tiefsttemperatur -15,3 °C, Höchsttemperatur -6,2 °C.

Abschlussbericht Winter 2017/2018

Anfang Dezember schaute es fast schon so aus, als würde das ein schneereicher Winter: 4 Tage, an denen es schneite, und der Schnee blieb auch liegen.
Aber pünktlich zum Weihnachtsfest stiegen die Temperaturen an – es war mild, stürmisch und unbeständig, mit bis zu 12 °C am 31.12.18.
Auch der Jänner 2018 war überdurchschnittlich warm, es gab nur einen Tag, an dem es schneite: den 21.1.18.
Der Februar 2018 war das krasse Gegenteil: mit 16 Tagen, an denen es schneite, und Temperaturen meist um den Gefrierpunkt war er sehr winterlich.
Ende des Monats gab es dann noch einen Kälteeinbruch mit Temperaturen bis -15 °C.
Ein sehr turbulenter Winter!!

Kälteeinbruch und starke Schneefälle

Ein Kälteeinbruch und starke Schneefälle bescherten uns einen massiven Wintereinbruch und Verkehrsbehinderungen in Ost-Österreich.
50 cm schneite es an diesem Tag. Für den 21.4.2017 wurden bis zu -10 °C in der Nacht vorausgesagt.

Der März war sehr mild, heute gab es schon erste Gewitter

51 Tage durchgehende Schneedecke

Von 27.12.2016 bis 15.2.2017 – einmalig!!

Gefährliches Glatteis im Großteil von Niederösterreich

Wetter aktuell: Regen bei -7 °C.
Der Jänner 2017 war mit Abstand der kälteste Jänner der letzten 30 Jahre.

Die Kälte hat uns fest im Griff

Wir haben seit dem 27.12. eine Schneedecke. 11.1.17 Kleindurchlaß: -19,5 °C, 12.1.17: +1,5 °C.

Das Wochenende bescherte uns jede Menge Neuschnee, ca. 50 cm

Vorschau auf Weihnachten

Wie auch schon in den letzten Jahren wird es heuer wieder keine weiße Weihnachten geben.

Erster Schneefall

Vorläufige Sommerbilanz der ZAMG

Der Sommer 2016 war der elftwärmste der Messgeschichte (0,9 °C über dem Mittel). Es war aber auch einer der 15 nassesten Sommer seit Messbeginn (20 Prozent mehr Niederschlag als im Mittel). Die Zahl der Sonnenstunden liegt mit plus 3 Prozent knapp über dem Mittel. Die Zahl der Blitzeinschläge ist heuer mit 98.055 eine der geringsten der letzten 25 Jahre.

Wettervorhersage für die nächsten 3 Wochen

Meine Wettervorhersage: wieder einmal grüne Weihnachten. So wie es ausschaut, bleibt es auch so bis in die erste Jännerwoche.

Erster Wintereinbruch 2015/2016

Über Nacht bescherte uns Frau Holle eine weiße Schneedecke von min. 10 cm Höhe.

Ungewöhnliche Hitzewellen in Europa

Seit Ende Juni des Jahres 2015 ereignen sich ungewöhnliche Hitzewellen in Europa. Mit örtlich über 40 °C wurden verbreitet höchste Temperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen. Besonders betroffen sind die maghrebinische Mittelmeerküste, Südwest- und Zentraleuropa mit der größten Hitze der letzten Jahrzehnte.
Ursache für die Hitzewelle war anfangs eine klassische Omega-Wetterlage. Das Hochdruckgebiet Annelie über Mitteleuropa, flankiert von Tiefdruckgebieten auf dem Atlantik und über Osteuropa, sorgte in weiten Teilen Europas für eine massive Einströmung subtropischer Heißluftmassen aus dem Mittelatlantik und Nordwestafrika bis in das südliche Skandinavien. Es folgte eine Hitzewelle mit Schwerpunkt in westlichen und zentralen Teilen Europas.
Die zweite Phase war geprägt von dem in den Atlantik vor der Iberischen Halbinsel verlagerten Azorenhoch, das sich gegen Mitte des Monats Juli Richtung Zentraleuropa ausweitete. Wegen der im Vergleich zum Monatsanfang labileren Schichtung war diese Phase schwüler und gewitterreicher. Seit Mitte des Monats Juli verband sich die Hochdrucklage des Mittelmeerraumes mit jener Vorderasiens und Mittelsibiriens, die dort seit dem mittleren Juni eine extreme Hitzewelle mit bis zu 50 Grad hervorbrachte.
Ein neuerliches Osteuropahoch Finchen mit weitgespannter Omegacharakteristik zwischen Atlantik und Sibirien dominierte die dritte Phase ab Ende Juli. Damit konzentrierte sich die Hitze auf die östlicheren Teile Europas, im Westen herrschten instabilere Lagen vor. In der dritten Augustwoche ging diese Extremhitze ihrem Ende zu.
Dann wurde es mit den Hochs Isabel/Jessica über Zentraleuropa gegen Ende August noch einmal sommerlich heiß, diese vierte Phase hält in die ersten Septembertage an.
In den Randzonen wie auch bei den jeweiligen Wetterumschwüngen begleiteten heftige Unwetter die Hitze.
Daten der Wetterstation Gern, Anzahl der Tage um 30 °C:
Juni: 2 Tage, max 29,7 °C.
Juli: 10 Tage, max 33,9 °C.
August: 16 Tage, max 34,6 °C.
September: 1 Tag, max 31,5 °C.

Meteorologischer Frühlingsbeginn

Dieses Jahr ließ uns der Winter nicht im Stich: Mit 16 Tagen zwischen 26.12. und 28.2., an denen es schneite, und einigen Wochen mit Temperaturen unter 0 °C hielt sich die Schneedecke ziemlich lange.

Erster Schneefall

Meine Prognose für Weihnachten; kein Schnee in Sicht bis in die erste Jänner Woche hinein.

Meteorologischer Herbstanfang

Der 1. September markiert für Meteorologen traditionell den Herbstbeginn. Kalendarisch gesehen
beginnt die Jahreszeit der bunten Blätter und Nebelschwaden allerdings erst ein paar Wochen
später, genauer gesagt am 23. September. Der kalendarische und astronomische Herbstanfang
richtet sich nach der Sonne. 2014 steht sie genau am 23. September um 4.29 Uhr (MESZ) senkrecht
über dem Äquator. Zwischen Sonnenauf- und -untergang liegen dann zwölf Stunden. Astronomen
nennen diese Tag-und-Nacht-Gleiche «Äquinoktium» nach den lateinischen Begriffen «aequus» (gleich)
und «nox» (Nacht). Trotzdem zeigt der Blick auf das aktuelle Wetter: Die Zeit für Badeausflüge
und Sonnenbaden ist für dieses Jahr vorbei, jetzt ist die kühlere Jahreszeit in den Startlöchern.
Der Rückblick auf den Sommer 2014 fällt „sehr, sehr bescheiden“ aus.
Meine erste Statistik, die ich vorweisen kann, zeigt schon, dass uns der Sommer nicht gerade verwöhnt hat – wenn wir uns den Zeitraum 1.7. bis 31.8. anschauen:
2014: 366,9 Sonnenstunden.
2013: 493,5 Sonnenstunden.
Von den Temperaturen her wurde die 30-°C-Marke nur einmal überschritten, am 21. Juli.
2014: Durchschnittstemperatur Juli 18,8°C, Aug. 16,6°C.
2013: Durchschnittstemperatur Juli 20,0°C, Aug. 18,9°C.
Die Regenmengen waren annähernd gleich, aber 2013 hat es an weniger Tagen geregnet.
2014: Juli 97,6L/m², 18 Regentage; Aug. 68,4L/m², 17 Regentage; gesamt 166L/m².
2013: Juli 64,2L/m², 8 Regentage; Aug. 92,4L/m², 13 Regentage; gesamt 156,6L/m².
Zum Abschluss wünsche ich uns noch einen schönen Herbst.

Abschließend zum Monat Mai

Es war der regenreichste Monat seit Beginn meiner Aufzeichnungen vor einem Jahr, mit 266 Liter/m².
Allein zu den Eisheiligen regnete es an den Tagen 15. bis 17.5. über 140 Liter/m². Es gab auch, wie letztes Jahr im Mai, wieder Überschwemmungen – diesmal traf es das Bundesland Niederösterreich, das Traisen- und das Pielachtal. Besonders schlimm war es in Bosnien sowie in Teilen von Kroatien und Serbien.

Die Eisheiligen

wie die Tage von 12. bis 15. Mai im Volksmund genannt werden, gibt es statistisch gesehen wirklich: Es gibt einen Zeitraum im Mai, in dem wir mit verblüffend hoher Wahrscheinlichkeit Kaltlufteinbrüche erleben.
Zu den Eisheiligen, auch gestrenge Herren genannt, zählen mehrere (drei, regional unterschiedlich auch vier oder fünf) Gedenktage von Heiligen im Mai.
Wegen der Verschiebung durch die gregorianische Kalenderreform ist die gleichnamige alte Bauernregel mittlerweile allerdings erst jeweils mehr als eine Woche später anzuwenden, als der Gedenktag des jeweiligen Heiligen liegt. Die sogenannten Eisheiligen zählen zu den Wetterheiligen; sie waren Bischöfe und Märtyrer im 4. oder 5. Jahrhundert.
Und dieses Jahr werden die Eisheiligen ausnahmsweise einmal pünktlich zur Stelle sein.
Mamertus, Bischof von Vienne – 11. Mai
Pankratius, frühchristlicher Märtyrer – 12. Mai
Servatius, Bischof von Tongeren – 13. Mai
Bonifatius, frühchristlicher Märtyrer – 14. Mai
Sophia, frühchristliche Märtyrin und Mutter dreier geweihter Jungfrauen – 15. Mai
Wettervorschau: viel Regen und Tagestiefstwerte um 5 °C.

Heute vor einem Jahr ist die Wetterstation in Betrieb gegangen

„Typisches Osterwetter“ – starker Schneefall bei +0,7 °C

Einige Infos zum Frühlingsbeginn

Der astronomische Frühling beginnt, wenn die Sonne – vom Erdmittelpunkt aus gedacht – von der Südhälfte des Himmels kommend den Himmelsäquator überschreitet und auf die Nordhälfte des Himmels wandert.
Dieses sogenannte Frühlingsäquinoktium passiert im Schnitt alle 365 Tage, fünf Stunden, 48 Minuten und 45,261 Sekunden. Heuer ist das um 17.57 Uhr MEZ der Fall.
Bis 2047 wird der Frühlingsbeginn am 20. März stattfinden, 2048 am 19. März. Erst im Jahr 2102 wird er wieder auf den 21. März fallen.
Wetter: sonnig und sehr mild, Tageshöchstwert 18,9 °C.

Meteorologischer Frühlingsbeginn

Hier ein kleiner Rückblick auf einen sehr uninteressanten Winter: Er war sehr mild, stürmisch und sehr niederschlagsarm.
25.12.2013 „12,9°C“, der Durchschnitt liegt im Dezember bei +1,9°C
19.1.2014 „13,4°C“, der Durchschnitt liegt im Jänner bei +1,3°C
21.2.2014 „11,7°C“, der Durchschnitt liegt im Februar bei +2,7°C
5.-10.12.2013 Fönsturm mit Spitzen bis fast 80km/h
Von Ende Dezember bis Mitte Jänner fast durchgehend Fönsturm mit Spitzen um 50km/h
30.1.2014 Windspitze über 60km/h, 4.2.2014 Windspitze an die 75km/h.
Niederschlag: Schneefall am 7.12.2013, rund 5 cm, und am 22.1.2014. Ende Jänner, um den 26., hatten wir ungefähr 1 Woche lang durchgehend eine Schneedecke von ein paar Zentimetern.
Letzter Schneefall am 9.2.2014.

Startschuss zum Bau meiner ersten Homepage, um Wetterdaten auch online abzufragen

Meteorologischer Herbstbeginn

Der Sommer 2013 war geprägt von Hochwasser (Ende Mai, Anfang Juni), Dürre, Hitzewellen (Ende Juli, Anfang August; der THSW-Index lag am 8.8.2013 bei 44 °C) und viel Sonnenschein.

Hochwasser

Die letzten 7 Tage waren stark geprägt von intensiven Regenfällen: 121 Liter/m².
Im Westen Österreichs gab es massive Überschwemmungen.

Die Wetterstation von Davis „Vantage Pro 2“ geht in Betrieb

Nach langem Überlegen verwirklichte ich meinen Wunsch, das Wettergeschehen hier in Laaben etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Die Wetterstation besteht aus 6 Sensoren: einem Regenmesser, einem Anemometer, einem Temperatursensor, einem Feuchtigkeitssensor, einem Solarsensor und einem UV-Sensor.
Die ISS sammelt die Wetterdaten und sendet sie per Funk zu einem Datenlogger, der die Daten speichert. Eine Software holt sich die Daten und verarbeitet sie.